Struktur

Orientas ist die erste Ebene eines alternativen Bildungsweges jenseits von üblichen Ausbildungen und Studiengängen. Auf lange Sicht werden die weiteren Ebenen Communas / Globals entstehen. So kann frei, selbstbestimmt, selbstorganisiert gelernt werden wie es an Freien Schulen bereits erfolgreich geschieht.

Im Orientas – Jahr liegt der Fokus auf dem Individuum. Das Angebot richtet sich an junge Menschen in einer Lebensphase, in dem zentral die Fragen vorherrschen:
Wer bin ich? Was ist meine Vorstellung von meinem Leben? Wie stelle ich mich in die Welt?

Auf der Communas – Ebene rückt das Gemeinsame in den Fokus. Menschen leben in vielfältigen sozialen Zusammenhängen. Was sind zukunftsfähige Strukturen und Systeme für ein friedliches Zusammenleben?

Unser Lebensraum Erde steht auf der nächsten Ebene im Fokus. Die zentrale Frage ist, wie kann unser Lebensraum Erde geschützt und gepflegt und für die nachfolgenden Generationen der Menschheit erhalten werden.

Die vielen Fragen, die junge Orientas beschäftigen, ordnen sich zu thematischen Modulen mit einer Leitfrage. Sie ergeben die Struktur des Orientierungsjahres:

  • Wer bin ich? Was bringe ich mit?
  • Was ist ein sinnerfülltes, achtsames Leben?
  • Was will ich lernen? Wie kann ich wachsen?
  • Wo und wie werde ich aktiv und gestalte die Welt mit?
  • Welche Erfahrungen erlebe ich? Wie nutze ich sie? Wie verändern mich meine Erlebnisse?
  • Welche Erfahrungen erlebe ich? Wie nutze ich sie? Wohin verändern mich meine Erlebnisse?
  • Wie geht mein Leben konkret weiter? Was sind meine nächsten Schritte?

Der Einstieg ins Orientierungjahr beginnt mit dem Kennenlernen von Dragon Dreaming und dem ersten gemeinsamen Planen und Organisieren des Moduls “Wer bin ich?”:
Wie gehen wir vor? Welche Optionen gibt es und welche wählen wir aus? Laden wir externe Referenten ein? Was erarbeiten wir uns selbst?
An der nächsten Schwelle folgt eine Rückkopplung:
Haben wir erreicht, was wir uns vorgenommen haben? Schätzen wir unsere zeitlichen, energetischen, finanziellen Ressourcen treffend ein? Wo müssen wir nachbessern?
In 6 Workshops wird Dragon Dreaming Projektdesign zu einer vertrauten Methode, die kontinuierlich im Alltag zum Selforganizing genutzt wird.

Das Orientierungsjahr endet mit dem Modul
“Wie geht mein Leben konkret weiter?”

Habe ich gefunden, wofür ich brenne?
Will ich mein ganz persönliches Herzensthema weiterverfolgen und starte individuell?
Bleibe ich weiter in einer Gemeinschaft, in dieser oder einer der vielen anderen?
Engagiere ich mich in der Gemeinschaft und betrete den Lern- und Erfahrungsraum “Communas” ?

Weitere kontinuierliche Elemente sind

Bedürfnisorientierte Kommunikation
(kurz: BoK)

Begleitung der Gruppe in ihrer Dynamik

Unterstützung bei individuellen Einzelprozessen

Prozesse werden fortlaufend gut aufgefangen,
es entsteht Klarheit,
das soziale Miteinander gelingt.